Herbst.

Herbst.

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    Zeit der inneren Einkehr

    Mit einer kurzen Fastenkur im Herbst entlasten wir den Körper und bereiten uns optimal auf den Winter vor.

    Zurück zum Rhythmus der Natur: Herbst bedeutet Blick nach innen, Abgrenzung nach außen.

    Warum werfen Laubbäume im Herbst die Blätter ab? Es ist ihre Art, sich vorzubereiten: Die Blätter geben Wasser ab und das ist im Winter nur schwer zu bekommen. Der Kreislauf setzt sich jedes Jahr fort: Im Frühjahr erwacht der Stoffwechsel, im Sommer erreicht er sein Energiemaximum, im Herbst wird wieder einen Gang zurückgeschaltet. Das ist bei uns Menschen nicht anders. Kaum bekommen wir weniger Sonne, wird unser Stoffwechsel spürbar träge. Schwer verdauliche Nahrung macht uns jetzt mehr zu schaffen, generell werden Nährstoffe langsamer verstoffwechselt. Wir haben öfter mit Verstopfung zu tun, psychisch sind wir häufig niedergeschlagen und ganz allgemein scheint es uns an Energie zu fehlen. Bei einer derartigen Ausgangslage verwundert es nicht, dass wir im Herbst anfälliger für Infekte sind. Wie also kommen wir gut durch diese Zeit.

    Auf altes Wissen besinnen

    Die traditionelle chinesische Medizin (TCM), die älteste belegte Medizinwissenschaft, betrachtet den Körper ganzheitlich.

    "Nach TCM ist der Herbst den Schleimhäuten zugeordnet.“

    Damit das „Qi“, unsere Lebensenergie, gut fließen kann, spielt die Ernährung nach den 5 Elementen eine wichtige Rolle. Der Herbst hat laut TCM einen kühlenden und trocknenden Einfluss auf den Organismus, daher empfiehlt sich fürs Gesundbleiben alles, das wärmt und befeuchtet. Ratsam sind leichte Kost, Melissen- und Johanniskrauttee sowie lauwarme Bäder.