Zecken

Zecken

Die Zecken sind wieder los. Eine Impfung schützt zwar vor FSME, jedoch nicht vor Borreliose. Kommt es zum Stich, können Zecken über den Speichel Bakterien der Art Borrelia burgdorferi weitergeben. Die Wanderröte – eine sich ausdehnende Hautrötung um die Einstichstelle – ist typisch für die Infektionskrankheit. Sie muss aber nicht immer auftreten und kann – besonders am Kopf oder unter dem Fell – leicht übersehen werden. Andere Erstsymptome wie Muskel- und Gelenkschmerzen sowie grippeähnliche Beschwerden sollten ernst genommen werden. Denn bleibt unmittelbar nach dem Stich eine Behandlung mit Antibiotika aus, kann die sogenannte Lyme- Arthritis verschleppt werden und sich auf Nerven und Gehirn auswirken. Weiters ist ein gezieltes Ausleiten der durch die Bakterien verursachten Giftstoffe wichtig.

Zecken richtig entfernen

Zum richtigen Entfernen einer Zecke darf deren Körper bei der Prozedur nicht gequetscht werden, weil dieser sonst im Stress seine Giftstoffe an den unfreiwilligen Blutspender abgibt. Ein gezieltes Zupacken, möglichst nahe an der Einstichstelle, stellt eine sichere Methode dar. Spezielle Zeckenzangen sind ideal und können außerdem im Tiefkühlfach gelagert werden. Durch den Kälteschock bei der Berührung lassen sich Zecken noch leichter entfernen.