It's a Man's World

Vom Können und Wollen

Es heißt, bei Frauen ist der Sexualtrieb wie eine App, die im Hintergrund läuft. Bei Männern dagegen ist er ein permanentes Pop-up. Da verwundert es nicht, dass eine erektile Dysfunktion die Herren der Schöpfung stark trifft. Wenn die Erektion zu schwach ist oder nicht über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden kann, so hat das oft mit dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron zu tun – oder vielmehr mit dessen Fehlen. Ab 30 beginnt der Testosteronspiegel um etwa 1-2 % pro Jahr zu sinken. Zwischen 40 und 65 gibt es zudem das Phänomen der Andropause. Ähnlich wie in den Wechseljahren der Frau wird die Hormonproduktion heruntergefahren, was sich durch Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche, Gewichtszunahme und Erektionsprobleme äußert.
Bestes Aphrodisiakum? Sport!
Übergewicht zählt neben übermäßigem Alkoholkonsum und mangelnder Bewegung zu den größten Einflussfaktoren auf den Testosteronspiegel, denn im Fettgewebe werden Androgene in Östrogene umgewandelt. Wenn Mann zwar könnte, aber keine Lust hat, liegt das jedoch mitunter an der Midlifecrisis, die häufi g Selbstzweifel und Antriebslosigkeit mit sich bringt. Versagensängste, sich weniger attraktiv fühlen – da ist „tote Hose“ quasi vorprogrammiert. Doch wann ist ein Mann ein Mann? Wenn er die Dinge selbst in die Hand nimmt! Wer volle Power Testosteron will, reduziert zunächst Stress und Alkohol. Pumpen statt bechern, lautet die Devise, denn Sport erhöht den Testosteronspiegel und hebt auch das Selbstwertgefühl. Echte Fitness-Bros sind Zink und das Anti-Stress Mineral Magnesium; B-Vitamine, die dazu beitragen, Müdigkeit zu verringern, sowie Vitamin D, das dafür sorgt, dass die Muskeln Kalzium und Eiweiß aufnehmen können. So gut aufgestellt, feiern wir nach den Erfolgen in der Kraftkammer auch bald wieder welche im Schlafzimmer.

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